praxisforum personal - 26/27 März 2009 in Berlin
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Projektworkshop - Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg-Lippe
| Referent: |
| Prof. Dr. HG Lindner Fachhochschule Köln |
Workshop D Der Stellenplan als Instrument für eine zukunftsorientierte Personalentwicklung
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmer Lösungen zur Quantifizierung des Humankapitals, das später im Sinne einer Wissensbilanz 2.0 dargestellt werden kann. Mit Hilfe einer solchen Wissensbilanz wird die eigene Personalstrategie bewertbar. Eine kommunale Personalstrategie muss den Weg für künftige Herausforderungen wie demografischen Wandel und den qualifikationsorientierten und flexiblen Einsatz von Mitarbeitern aufzeigen.
Am Beispiel des Projektes Seneca für Kommunen werden zwei Szenarien von Herrn Prof. Dr. Lindner
und Herrn Wiedemeyer vorgestellt. Das erste Szenario zeigt die Quantifizierung aus individueller Sicht eines Mitarbeiters. Seneca hilft bei der Erstellung von Anforderungsprofilen und Einschätzung der vorhandenen Qualifikationen, in denen sich die Mitarbeiter wieder finden können. Eine individuelle Einschätzung verfeinert dies und liefert dann sowohl die stellenbezogenen als auch die mitarbeiterbezogenen Werte, die Anhaltspunkte für einen erweiterten künftigen Einsatz und den individuellen Lebenslauf darstellen. Das zweite Szenario beschreibt die Sicht der kommunalen Leitung. Prognosen über künftige Qualifikationen, demografische Entwicklung, Transfermöglichkeiten und Weiterbildungsbedarf zeigen den unternehmerischen Spielraum auf. Aufgrund vergleichbarer Profile und Werte ist ein detailliertes Benchmarking möglich. Auf Basis dieser Bewertungen können Hilfestellungen zur Einordnung von Mitarbeitern in den TVÖD gegeben werden.
Zur Bewertung der eigenen Personalstrategie können Ergebnisse in einer Wissensbilanz 2.0 dargestellt werden, die betriebswirtschaftlichen Kriterien entsprechen.
Fallmanager @ März 23, 2009
Kluge Unternehmen stärken in der Krise die Zukunft
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Wie eine Wissensbilanz 2.0 Zukunft sichern kann
Die Zeichen der Zeit stehen auf Wandel, die Reden der Politiker sind vollmundig, die Realitäten sprechen ihre eigene Sprache. Ob die viel beschworenen staatlichen Stützen für angeschlagene Unternehmen der gehobenen Kategorie die Rettung auf lange Sicht bringen können ist eines der vielen Streitthemen, die die Krise mit sich bringt. Sowohl Politiker aller Schattierungen als auch Vertreter der Wirtschaft, Wirtschaftswissenschaftler und andere Experten präsentieren immer wieder neue Rezepte. Oftmals erinnert das Vokabular schon an Gesundbeterei und auch die allerorten bekannten Schwarz-Weiß-Maler sind wieder einmal eifrig am Werk. Was von all den mehr oder weniger herzhaften Beteuerungen und gut gemeinten Tipps bleibt, ist die nackte aber doch traurige Realität. So wie die Marktwirtschaft selbst haben auch die Krisen in unserem wirtschaftlichen System ihre eigenen Gesetze. Und genau diese Gesetzmäßigkeiten werden letzten Endes auch dafür bestimmend sein, wer oder was am Markt überlebt, was verschwinden und was anderweitig ersetzt werden wird. Nur so funktioniert Marktwirtschaft und alles Gezeter und Geschrei wird daran nichts ändern! Nicht zuletzt sind Krisen auch immer Reinigungsbäder auswuchernder wirtschaftlicher Prozesse und sorgen für eine marktorientierte Neuordnung. Damit ist dem System von Natur aus auch ein Mittel zur Gesunderhaltung in die Hand gegeben worden. Wer diese Selbstheilungskräfte der Wirtschaft mit staatlichen Mittel manipuliert, sorgt für größeren Schaden, als er ohnehin schon jetzt abzusehen ist. Diese Grundeinsicht ist aber gerade im Wahlkampfjahr 2009 nicht bei allen Politikern angekommen. Was dort derzeit die Geister umtreibt ist die Angst vor Stimmenverlusten, die pure Furcht vor sozialen Verwerfungen und die Ohnmacht angesichts der öffentlichen Infragestellung politischer gesellschaftsbildender Kompetenz.
Wer jedoch der Entwicklung offen gegenübersteht wird auch bei drohenden Rekordzahlen von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit mit der Klarheit umgehen können, dass jeder staatliche Eingriff in die Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft noch größeren Schaden anrichten wird. Wenn Großunternehmen mit Steuergeldern beim langsamen Sterben begleitet werden ist das ein finanzielles und moralisches Verbrechen an allen Arbeitnehmern, die beim Dahinsiechen kleinerer Unternehmen auf der Strecke bleiben und an allen Steuerzahlern ohnehin.
Kluges Krisenmanagement bedarf anderer Strukturen und Instrumente als das Verbrennen ungeheurer Summen an staatlichen Mitteln, die auf kurz oder lang dann auch wieder an anderer Stelle fehlen werden. Die Krise zu bewältigen heißt bei aller Unbequemlichkeit dort einen Schlussstrich zu ziehen, wo das wirtschaftliche Ende der Fahnenstange erreicht ist. Viel mehr lohnt es sich, mit neuem Instrumentarium an den Stellen anzusetzen, wo gesunde Strukturen es wert sind, mit in die Zukunft genommen zu werden. Dabei muss die Betonung auf den gesunden Strukturen liegen! Wer in der Krise jedoch stets die erfolgreiche Vergangenheit und ein altes Image beschwört, die schwierige Gegenwart zum Non plus Ultra jeglichen Handelns bestimmt und dabei den Blick auf die Zukunft verliert kann nur scheitern. Für gesunde Unternehmen und auch Unternehmensteile ist es gerade jetzt wichtig, einen realistischen Blick auf künftige Entwicklungen zu wagen. Mit dem, was wir heute tun bestimmen wir einen guten Teil von dem, was morgen sein wird!
Und so sollten die Unternehmen auch gerade jetzt daran gehen, ihre Kapitalausstattung genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei sind aber nicht nur das Finanzkapital, Gebäude und Ausstattungen von großer Bedeutung. Viel wichtiger erscheint mir, jetzt auch den immateriellen Vermögenswerten endlich wieder die Würdigung zukommen zu lassen, die ihnen gebührt. Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital sind Werte, die aufgrund der Tatsache, dass sie bisher nicht messbar erschienen, völlig unterbewertet wurden. Aber genau in diesem Bereich der immateriellen Werte können Unternehmen eine recht genaue Standortbestimmung für aktuelle und vor allem auch kommende Entwicklungen gewinnbringend einsetzen. Sie müssen sich nur trauen!
Mit dem System Seneca der Wissensbilanz 2.0 geben die Entwickler den Unternehmen ein Instrument in die Hand, mit dem sich bislang immaterielle Werte durchaus materialisieren lassen. So kann jedem Unternehmen, jedem Unternehmensbereich, jeder Abteilung und sogar jedem einzelnen Mitarbeiter ein realer Wert zugeordnet werden. Diese Wertigkeiten gehen in ihrer Evaluationstiefe und im Aussagewert weit darüber hinaus, was bisher bekannt war. Mit einer Wissensbilanz 2.0 werden Entscheidungen bezüglich der Ausgestaltung und Steuerung von Arbeitnehmereinsatz, der Strukturen im wirtschaftlichen Umfeld und des Beziehungsmanagements zu Zulieferern, Partnern und Kunden deutlicher sichtbar als je zuvor. Wertigkeiten können neu bemessen, derzeitiger und künftiger Bedarf klar bestimmt werden und somit Entscheidungen auf aussagekräftige Werte zurückgeführt werden. Das schützt nicht zuletzt auch Arbeitskräfte vor allzu schneller Vernichtung und hält Kompetenzen im Unternehmen. Und die werden gerade auch in der Zukunft gebraucht. Wer leichtfertig Chancen vergibt, wie sie auch mit der Wissensbilanz 2.0 sichtbar gemacht werden können, der wird auch nach dem schmerzhaften Überleben der Krise Schwierigkeiten haben, sich neu und vor allem erfolgreich am Markt der Zukunft zu positionieren. Mit dem Einsatz der Wissensbilanz 2.0 haben bereits erste Unternehmen und Kommunen begonnen, ihre Strukturen neu zu definieren und wichtige Entscheidungsprozesse auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen, die wirklich alltagstauglich ist. Andere Unternehmen beschäftigen sich noch mit ihrer Entscheidung für die Wissensbilanz 2.0 Wer jetzt aber gar nichts tun vergeudet wertvolle Zeit!
Auch wenn es derzeit nicht so aussieht – die Zukunft hat bereits begonnen! Und während die Politik noch darüber streitet, welche Unternehmen mit wieviel Geld totgebetet werden ist es doch an der Zeit, genau dieses Geld in Projekte zu investieren, die Unternehmen auf dem Weg durch die Krise wirklich helfen können. Das ist neben einer genauen Bilanzierung materieller und immaterieller Unternehmenswerte das Rezept, das Gesundung unterstützen kann!
Olaf Hoffmann @ März 23, 2009
Wissenswert – Wertigkeit von Wissen ist messbar! Wissensbilanz jetzt erstellen!
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Die Diskussion um immaterielle Werte von Unternehmen gewinnt besonders in der derzeitigen Krise der Wirtschaft eine völlig neue Bedeutung. Solange Gewinnmargen in den Unternehmen stimmig sind und immer wieder neue Rekordwerte erzielt werden können, scheint die Frage nach den inneren Werten der Unternehmen eher müßig zu sein. Spätestens jedoch, wenn Gewinneinbrüche die Unternehmensbilanzen schmälern und als erstes, weil kurzfristig immer wirksames Mittel, Entlassungen von Mitarbeitern anstehen wird die Frage nach den Kriterien solchen Personalabbaus gestellt.
Naturgemäß sind es oft zuerst die Betriebsräte, die nach dem Sinn und Unsinn betriebsbedingter Kündigungen fragen. Oftmals existieren Sozialpläne, die den Stellenabbau sozialverträglich machen sollen. Ob solche Sozialverträglichkeit aber auch den Bestand wankender Unternehmen sichern kann, muss in Frage gestellt werden.
Ein Unternehmen besteht nicht nur aus Gebäuden, Maschinen, Rohstoffen, Halbfertigprodukten und Produkten – der Wert eines Unternehmens definiert sich auch aus den immateriellen Werten wie Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital. Hier verstecken sich Eckwerte, ohne deren Berücksichtigung eine dynamische und vor allem umfassende Unternehmensbewertung schlicht unmöglich ist. Gerade im Bereich des Humankapitals lohnt es sich besonders auch in Krisenzeiten die Bewertung mit Blick auf die Zeiten nach der Rezession zu schärfen!
Unternehmen, die heute aus reiner Berechnung einmal schnell ein paar Leute entlassen, müssen sich schon bald fragen, wo sie die neuen Fachkräfte für den neuen Aufschwung hernehmen wollen. Gerade Beschäftigte mit mittleren und hohen Einkommen und solche mit scheinbar geringem Wert in der Wertschöpfungskette werden schnell zu Opfern der Sparmaßnahmen in angegriffenen Unternehmen. Neueinstellungen nach der Krise sind dann oftmals teuer und nicht immer einfach zu bewerkstelligen.
Da lohnt es sich gerade jetzt, die Wissensbilanz für das Unternehmen aufzustellen. Unabhängig von der jetzt möglichen monetären Bezifferung immaterieller Unternehmenswerte bietet eine professionell erstellte Wissensbilanz auch eine genaue Aufstellung bezüglich der Bewertung einzelner Arbeitsplätze und Abteilungen. Besonders interessant ist dabei die im Vergleich zu bisherigen Modellen der Wissensbilanzierung mögliche Objektivität in der Bewertung.
Mit der neuen Wissensbilanz 2.0 lassen sich immaterielle Unternehmenswerte in Euro und Cent darstellen. Das System bietet dabei eine Diagnose- und Auswertungstiefe wie sie noch nie dagewesen ist. Auch wenn es in diesen Zeiten doch etwas anrüchig erscheint: Der Wissenswert eines Unternehmens und jedes einzelnen Mitarbeiters ist messbar und ermöglicht Entscheidungen, die weit über die aktuelle Krise hinausführen können.
Unternehmen, die jetzt mit einer Wissensbilanz nach dem Modell 2.0 ihre Extrafinanz ausweisen, gehen einen wichtigen, wenn nicht sogar entscheidenden Schritt in Richtung Stärkung des Unternehmens in schlechten Zeiten. Damit können sie dann auch in besseren Zeiten wieder glänzen und sind insbesondere in Bezug auf ihre immateriellen Werte besser aufgestellt als Unternehmen, die diese Chance versäumen!
Olaf Hoffmann
Geradeaus…die Berater
Olaf Hoffmann @ März 13, 2009
Wissensmanagement beginnt mit Wissen!
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In Zeiten des Schwindens materieller Werte bekommen die immateriellen Werte eine scheinbar größere Bedeutung zugeteilt. Dabei sind gerade die nicht materiellen Werte tragende Säulen eines jeden Unternehmens, ja sogar jeder Volkswirtschaft. Dies zu erkennen und richtig zu bewerten machte bisher so einige Probleme, da eine klare Bewertung dieser immateriellen Werte kaum möglich erschien. Die Wissensbilanz 2.0 macht mit solchen Unklarheiten endgültig Schluss. Denn nun ist es möglich, immateriellen Werten wie Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital eindeutige und vergleichbare Zahlen zuzuordnen. Sogar in Euro und Cent!
Nichtsdestotrotz sind immer noch Wissensmanager unterwegs, die mangels der erforderlichen Grundlagen etwas managen wollen, was sie selbst gar nicht klar benennen, geschweige denn beziffern, können. Grundlage eines Wissensmanagements ist aber eben genau Wissen! Das jedoch scheint sogar einem Großteil der Wissensmanager abzugehen. Wie sonst ist es erklärbar, dass die Wissensmanager der alten Schule mit nicht definierten Allgemeinplätzen argumentieren und auf dieser Basis Wissensbilanzen aufstellen, die meist nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen.
Die Erwartungen an Wissensmanager sind ebenso hoch wie die Enttäuschungen, die oftmals mit deren Arbeit zusammenhängen. Im Ergebnis einer Wissensbilanz erwarten die Unternehmer und die leitenden Köpfe von Organisationen in aller Regel mehr als Goodwill-Erklärungen über die Entwicklung des geistigen Potentials eines Unternehmens oder einer Organisation. Wissensmanagement soll Wissen organisieren, planbar machen und entwickeln helfen. Dazu bedarf es klarer Analysen der im Unternehmen versammelten Kompetenzen und vor allem eines vergleichbaren Zahlenwerkes. Unternehmer und Leiter sind nun einmal ein gutes Stück Zahlenmenschen. Und das nicht ohne Grund.
Ihnen liegt es fern, mit wortreichen Umschreibungen das Vermögen ihres Unternehmens darstellen zu wollen. Wirtschaftlichen Aussagewert haben nicht Wörter wie solle, könnte oder müsste sondern nur klare Zahlen. Echte Wissensmanager wissen das und stellen sich so auf die Wissensbilanz 2.0 ein, sofern sie diese kennen und ihr die Beachtung schenken, die ihr zukommt. Hier bietet sich erstmals ein echtes System zur umfassenden Wissensbilanzierung an, mit dem auch nicht monetäre Werte von Unternehmen und Organisationen klar beziffert werden können. Warum das noch ein Geheimtipp zu sein scheint ist unklar. Möglicherweise liegt das daran, dass allzu viele Wissensmanager und Wissensmoderatoren in Modellen verfangen sind, die nicht wirklich dem neuesten Stand der Entwicklung entsprechen.
Doch gerade in Zeiten wirtschaftlicher Engpässe ist ein solches Herangehen an ein Wissensmanagement nicht nur unnütz sondern sogar unfair den auftraggebenden Unternehmen und Organisationen gegenüber. Wer mit alten Mitteln Wissen bilanzieren und managen will, kostet den Unternehmen jede Menge Geld, dass nicht effektiv eingesetzt ist, weil die Arbeitsergebnisse der Wissensmanager nicht dem Wunsch der Unternehmer nach klaren Bilanzen immaterieller Unternehmenswerte und entsprechend fundierten Empfehlungen entspricht. Damit bleibt die Arbeitsweise wenig effektiv und leistet nicht das, was sie verspricht.
Echtes Wissensmanagement fängt mit Wissen an und das muss auch bei den Wissensmanagern und Wissensmoderatoren vorhanden sein – zumindest ihr Fach und die entsprechenden aktuellen Entwicklungen betreffend! Wissen kann nur gemanagt werden, wenn man weiß, was man weiß und was man nicht weiß. Voraussetzung dazu ist eine Wissensbilanz 2.0, dem Steuerungsinstrument für ein professionelles Wissensmanagement.
Olaf Hoffmann @ März 2, 2009










































