bis ende 2008 haben alle geglaubt das Wissen nicht materiell, daher keine Ware ist. Es gab keine transferierbaren Wissensquanten, die gegeben, getauscht oder gehandelt werden konnten. Nur wenn Wissen als Information expliziert werden konnte, also durch Verdinglichung, könnte es in quantifizierten Informationseinheiten transferierbar und über diesen Weg auch vermarktbar werden. Inzwischen ist es der Wissenschaft gelungen mit einem Computer System Name: “Seneca” den Wissensmarkt mit über 18 Millionen Themen eine Erste Ökonomische Basisgröße für die Wissensgesellschaft geschaffen, dadurch kann der Wert einer angebotenen Information derselben auf Qualität und Quantität des darin enthaltenen Wertschöpfung und für den Käufer brauchbaren Wissen zu untersuchen und auf Prozess ebenen zu Matchen.
Am Beispiel des Projektes Seneca für Kommunen werden zwei Szenarien von Herrn Prof. Dr. Lindner und Herrn Wiedemeyer vorgestellt. Das erste Szenario zeigt die Quantifizierung aus individueller Sicht eines Mitarbeiters. Seneca hilft bei der Erstellung von Anforderungsprofilen und Einschätzung der vorhandenen Qualifikationen, in denen sich die Mitarbeiter wieder finden können. Eine individuelle Einschätzung verfeinert dies und liefert dann sowohl die stellenbezogenen als auch die mitarbeiterbezogenen Werte, die Anhaltspunkte für einen erweiterten künftigen Einsatz und den individuellen Lebenslauf darstellen.
März 23, 2009 | Posted in
Allgemein |
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Die Diskussion um immaterielle Werte von Unternehmen gewinnt besonders in der derzeitigen Krise der Wirtschaft eine völlig neue Bedeutung. Solange Gewinnmargen in den Unternehmen stimmig sind und immer wieder neue Rekordwerte erzielt werden können, scheint die Frage nach den inneren Werten der Unternehmen eher müßig zu sein. Spätestens jedoch, wenn Gewinneinbrüche die Unternehmensbilanzen schmälern und [...]
März 13, 2009 | Posted in
Wissensbilanz |
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In Zeiten des Schwindens materieller Werte bekommen die immateriellen Werte eine scheinbar größere Bedeutung zugeteilt. Dabei sind gerade die nicht materiellen Werte tragende Säulen eines jeden Unternehmens, ja sogar jeder Volkswirtschaft. Dies zu erkennen und richtig zu bewerten machte bisher so einige Probleme, da eine klare Bewertung dieser immateriellen Werte kaum möglich erschien. Die Wissensbilanz 2.0 macht mit solchen Unklarheiten endgültig Schluss. Denn nun ist es möglich, immateriellen Werten wie Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital eindeutige und vergleichbare Zahlen zuzuordnen.
März 2, 2009 | Posted in
Wissensmanagement |
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