Ein frühes, aber immer noch weit verbreitetes, von Gilbert Probst an der Universität Genf und der Geneva Knowledge Group entwickeltes Modell entwirft einen Wissenskreislauf aus operativen, strategischen und normativen Bausteinen. Die operativen Bausteine bilden den „inneren“ Kreislauf, die strategischen den „äußeren“ Kreislauf. Ersterer stellt den traditionellen Managementprozess dar.
* Wissensziele (geben dem Wissensmanagement eine Richtung)
* Wissensidentifikation (Informationen über bereits vorhandenes Wissen einholen)
* Wissenserwerb (externe Wissensträger, Wissensprodukte)
* Wissensentwicklung (individuelle Wissensentwicklung, kollektive Wissensentwicklung)
* Wissensverteilung (durch eine technische Infrastruktur)
* Wissensnutzung (Nutzung ist der produktive Einsatz organisationalen Wissens)
* Wissensbewahrung (durch Selektieren, Speichern, Aktualisieren) und
* Wissensbewertung / -messung
Diese Bausteine stellen Interventionsebenen für Maßnahmen des Wissensmanagements dar.
Unsere Welt wird immer schneller. Wer Informationsquellen gezielt nutzen und Kommunikationsmöglichkeiten gestalten kann, hat einen Vorsprung. Deswegen sind die Kenntnisse im Bereich Informations- und Kommunikations- management für Sie eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Handeln im Unternehmen.